Als Servicekraft hast Du die Möglichkeit, direkt in Deiner Schicht ein eigenes, nur für Dich relevantes Kassenbuch zu führen. Dies ermöglicht Dir eine komplette Kontrolle über die Bargeldbewegungen. Der Vorteil ist hierbei, dass Du Deine Aus- und Einzahlungen selbst verwalten kannst und am Ende über Dein Schichtkassenbuch eventuelle Differenzen erkennst. Alle kassierten Vorgänge in der Zahlart Bar werden automatisch in Dein Schichtkassenbuch übertragen.
Solltest Du für gewisse Funktionen nicht die notwendigen Rechte haben, sprich mit Deiner vorgesetzten Person.
Bitte beachte, dass Du Dich bei Freischaltung von weiteren Modulen bzw. Änderungen an Deinen Rechten für Mitarbeitende mit Deinem Benutzenden ab- und wieder anmelden musst, damit Deine aktualisierten Rechte systemseitig Anwendung finden.
Anhand eines Transfers nimmst Du eine interne Umbuchung vor. Wird Geld aus dem Unternehmen Deinem Kellnerportemonnaie zugeführt, beispielsweise Münzgeld aus dem Tresor, wird auf diese Weise die interne Umverteilung gebucht. Später zählst Du das gesamte Bargeld Deines Portemonnaies, das System erkennt die darin enthaltene Transferbuchung und stimmt so Deinen Barumsatz mit dem Haupt-Kassenbuch ab.
Um Geld von außen einzubuchen, z. B. aufgrund einer neuen Münzgeldrolle, die soeben von der Bank geholt wurde, nutzt Du die Einzahlung im Schichtkassenbuch.
Wenn Bargeld entnommen wird, z. B. um einen kurzfristig notwendigen Wareneinkauf durchzuführen, buchst Du eine Auszahlung, um den Bargeldbestand zu korrigieren.
Du hast die Möglichkeit, einen Beleg über eine Buchung zu erstellen, um diesen unterschrieben Deiner Abrechnung beizufügen.
Hast Du eine fehlerhafte Buchung vorgenommen, kann diese durch eine Stornierung rückgängig gemacht werden. Ein vollständiges Löschen kann dagegen nicht erfolgen, da das Kassenbuch eine manipulationssichere Dokumentation sicherstellen soll.
Führe eine Zählung durch, um den Bargeldbestand auf eventuelle Differenzen zu prüfen.
Sollten Deine Mitarbeitenden mit firmeneigenem Wechselgeld arbeiten, hast Du die Möglichkeit, dieses über eine Transferzahlung direkt in die Schicht einer mitarbeitenden Person zu transferieren. Dieser Transfer wird im gesamten Kassenbuch erfasst, verändert jedoch nicht die Höhe des Kassenbestandes an sich. Dadurch hast Du einen Überblick, wie viel Wechselgeld im Umlauf ist. Bei dieser Variante muss das Wechselgeld unbedingt bei der Zählung erfasst werden. Sollte dies vergessen werden, gibt es eine Differenz. In diesem Fall sollte eine erneute Zählung durchgeführt werden, um den korrekten Stand zu ermitteln.
Wenn Du das Schichtkassenbuch mit Deinem eigenen Wechselgeld nutzt, kannst Du per Einzahlung Dein Wechselgeld erfassen oder, wenn Du z. B. immer denselben Betrag verwendest, die Erfassung des Wechselgeldes optional weglassen. Am Ende Deiner Schicht führst Du dann wie gewohnt eine Zählung durch. Zähle Dein gesamtes Bargeld inkl. Trinkgeld, sofern Du den Trinkgeldregler verwendet hast. Hast Du Dein eigenes Wechselgeld manuell eingezahlt, musst Du dieses vor der Zählung noch manuell auszahlen. Wichtig ist hier, dass Du eine für Dich optimale Umsetzung findest und routiniert umsetzt.
Sofern Du den Trinkgeldregler benutzt hast, werden im Schichtkassenbuch alle Trinkgelder, die als Barzahlung eingenommen wurden, erfasst. Als mitarbeitende Person hat man die Option, in seinem Schichtkassenbuch die erfassten Trinkgelder (ggf. auch die Trinkgelder anderer Zahlarten, z. B. EC-Trinkgelder) selbst auszuzahlen. Für dieses Vorgehen kannst Du einen Zwischenbericht ziehen, bevor Du eine Zählung durchführst. In diesem sind unter anderem alle Trinkgelder aufgelistet. Alternativ besteht die Möglichkeit, das Trinkgeld über das allgemeine Kassenbuch auszuzahlen.
Nach einer Zählung im Kassenbuch wird immer angezeigt, ob die durchgeführte Zählung eine Differenz zum tatsächlichen Bargeldbestand aufweist. Wichtig ist, dass eine Zählung den Kassenbestand auf den gezählten Betrag aktualisiert. Wenn eine Differenz entstanden ist und diese z. B. auf eine Fehlzählung zurückgeführt werden kann, kann man die Zählung erneut durchführen. Es empfiehlt sich, in dem Notizfeld einen Vermerk, in diesem Fall beispielsweise „Korrekturzählung“, zu machen. Somit lässt sich zu einem späteren Zeitpunkt nachvollziehen, warum erneut gezählt wurde.