Kostenstellen

Kostenstellen haben bei gastronovi Office eine Schlüsselfunktion. Sie definieren Trennungen innerhalb Ihres Unternehmens, sofern dies gewünscht ist. Über Hauptkostenstellen können Sie Ihre Umsätze komplett trennen und über Unterkostenstellen können Sie innerhalb einer Kostenstelle Unterteilungen vornehmen. Machen Sie sich vor Ihrem Start mit gastronovi Office Gedanken darüber, ob Sie eine Trennung wünschen.

Mindestens eine Hauptkostenstelle muss immer angelegt sein, denn darüber definieren Sie die Bonsteuerung. Kostenstellen können auch bei der statistischen Auswertung zu Rate gezogen werden.

Ein Beispiel für eine Hauptkostenstelle mit drei Unterkostenstellen:

Restaurant

  • -> Bar
  • -> Kaminzimmer
  • -> Terrasse

Um mit der Kasse arbeiten zu können, muss vorab eine Kostenstelle eingerichtet und individuell eingestellt werden.

Natürlich können Sie jederzeit Anpassungen an einer Kostenstelle vornehmen.

Die Kostenstellen umfassen viele Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, die auch mit anderen Bereichen zusammenspielen. Um Ihnen alle Einstellungsmöglichkeiten anzuzeigen, haben wir eine Liste mit allen Funktionen angelegt.

Wenn Sie bereits über eine Kostenstelle gearbeitet haben, können Sie diese nicht mehr löschen, sondern lediglich deaktivieren. Dies bedeutet, dass diese nicht mehr zur Verfügung steht, jedoch aufgrund von verknüpften Informationen im Hintergrund des Systems verleibt.

Sollten noch keine Umsätze über die Kostenstelle gelaufen sein, können Sie diese jederzeit entfernen.

Eine deaktivierte Kostenstelle kann auch jederzeit mit den vorhandenen Einstellungen wieder aktiviert werden.

Über die angelegten Kostenstellen können Sie nun definieren, wie Ihre Produktionsbons gedruckt werden sollen. Dazu müssen Sie einen bzw. mehrere Bondrucker für die jeweilige Kostenstelle anlegen.

Alle Einstellungen, die Sie für einen Bondrucker getätigt haben, können Sie im Nachhinein auch wieder ändern.

Um Ihnen alle Einstellungsmöglichkeiten der Bondrucker im Detail zu erklären, haben wir eine Übersicht bereitgestellt.

Sie können eine bereits angelegte Bonsteuerung auch von einer Kostenstelle in eine andere Kostenstelle kopieren.

Sie können bereits angelegte Drucker jederzeit wieder entfernen.

In Ihrem Betrieb sollen sämtliche Produktionsbons über einen Drucker ausgegeben werden. Legen Sie dazu als Erstes einen neuen Bondrucker an. Bondrucker anlegen In diesem Fall wird ein Bondrucker ohne Auswahl einer Warengruppe angelegt und schließt dadurch alle Warengruppen ein.

In Ihrem Betrieb sollen die Produktionsbons getrennt in Speisen und Getränke an einem Drucker ausgegeben werden. Hierzu müssen zwei Bondrucker angelegt werden. Bondrucker anlegen In diesem Fall legen Sie einen Bondrucker mit Auswahl der Warengruppe Food und einen zweiten Bondrucker mit Auswahl der Warengruppe Beverage an, der jeweils gewählte Drucker ist hierbei identisch.

Sie haben einen Drucker in der Küche, um dort die Produktionsbons Ihrer Speisen auszugeben. Ihre Getränkebons drucken Sie an der Bar. Hierzu müssen zwei Bondrucker angelegt werden. Bondrucker anlegen In diesem Fall legen Sie einen Bondrucker mit Auswahl der Warengruppe Food und einen zweiten Bondrucker mit Auswahl der Warengruppe Beverage an, die gewählten Drucker sind dabei verschieden.

Sie haben einen Drucker in der Küche, um dort die Produktionsbons Ihrer Speisen auszugeben. Sie drucken Ihre Getränkebons an der Bar, ebenso wird Kuchen an der Bar ausgegeben. Hierzu müssen drei Bondrucker angelegt werden. Bondrucker anlegen In diesem Fall legen Sie einen Bondrucker mit Auswahl der Warengruppe Food und einen zweiten Bondrucker mit Auswahl der Warengruppe Beverage an. Die gewählten Drucker sind dabei verschieden. Zusätzlich legen Sie einen dritten Bondrucker mit Auswahl der Warengruppe Kuchen an, der Drucker stimmt mit dem der Warengruppe Beverage überein.

Sie haben auch Non-Food Rezepte? Um zu verhindern, dass sowohl diese Rezepte als auch unsortierte Rezepte keine Berücksichtigung in der Produktion finden, legen Sie zusätzlich einen Bondrucker ohne Auswahl einer Warengruppe an. Dieser fängt alle Produktionen auf, die nicht den Warengruppen Food und Beverage angehören.

In Ihren Kasseneinstellungen können Sie zudem einrichten, dass die Kostenstellen in Ihrem Unternehmen ortsgebunden sind. Das heißt, dass wenn Sie sich beispielsweise in Ihre Schicht einloggen und für diese Schicht die "Hauptkostenstelle" auswählen, das System nun bei jedem neu geöffneten Tisch überprüft, zu welcher Kostenstelle dieser gehört. Sollte die dem Tisch zugeordnete Kostenstelle von der Kostenstelle Ihrer Schicht abweichen, wird automatisch die von Ihnen definierte Kostenstelle für den Bereich, in dem sich der Tisch befindet, ausgewählt.

Was bringt das für Vorteile und warum sollten Sie die Einstellung vornehmen?

Das ortsgebundene Arbeiten bietet vor allem große Flexibilität für Ihr Unternehmen, denn Rechnungen und Produktionsbons werden an den jeweils für die Kostenstelle eingestellten Druckern gedruckt - ohne, dass Sie sich in Ihrer Schicht ummelden oder manuell "abweichende" Drucker auswählen müssen - ganz automatisiert und simpel.

  1. Stellen in den Kasseneinstellungen die Funktion 'Kostenstelle ortsgebunden' ein.
    Kostenstelle ortsgebunden
  2. Verknüpfen Sie Ihre Bereiche im Tischplan mit der dazugehörigen Kostenstelle.
    Bereich verwalten
  3. Um die Anmeldung einer Schicht zu vereinfachen, haben Sie die Möglichkeit die Unterkostenstellen zu verstecken, sodass Sie nur noch über die Hauptkostenstelle arbeiten und die Bonsteuerung automatisch läuft. Dies stellen Sie in den Kostenstellen ein.
    Kostenstellen verwalten

Über die lokalen Einstellungen können Sie die Konfiguration im back Office gerätebezogen überschreiben. Dies erfolgt im front Office händisch pro Gerät, es gibt keine Möglichkeit, diese Einstellung aus der Ferne vorzunehmen. Die Einstellungen beziehen sich nur das jeweilige Gerät. Folgende lokale Einstellungen betreffen die Kostenstellen und Druckerkonfiguration:

Es wird ein zur Kostenstelle abweichender Rechnungsdrucker für das Gerät eingetragen. Dies ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn man bei hoher Auslastung zusätzlich ein Mobile einsetzt und für dieses einen eigenen mobilen Printer mit sich führt.

Dieser Befehl überschreibt den Produktionsdrucker mit dem bei forcePrinter gesetzten Drucker. Es wird die ID des zu überschreibenden Druckers eingetragen. Es kann auch eine direkte Überschreibung eingetragen werden (z.B. "151>837”). Mehrere Einträge werden kommasepariert aufgeführt.

Dieser Befehl bindet das Gerät an eine bestimmte Kostenstelle und deren Einstellungen. Dies ist zum Beispiel in Großbetrieben sinnvoll, um der Hardware eine klare Zugehörigkeit zuzuweisen und die Prozesse zu verschlanken.

Weiter lokale Einstellungen finden Sie hier - Lokale Einstellungen.

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